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Fortbildungen

Erziehen ohne Strafen -Bedürfnisorientierte Pädagogik und Positives Lenken und Leiten

Erziehen ohne Strafen -Bedürfnisorientierte Pädagogik und Positives Lenken und Leiten

Neben autoritären, antiautoritären und behavioristischen Ansätzen wird in den letzten Jahren vermehrt die bedürfnisorientierte Pädagogik diskutiert. Oft wird sie auch mit der bindungsorientierten und der eher psychoanalytisch ausgerichteten mentalisierungsbasierten Pädagogik in Verbindung gebracht.
Gemeinsam ist diesen drei Richtungen die Konzentration auf die Bedürfnisse des Kindes anstatt auf das alleinige Steuern seines Oberflächenverhaltens. Wo der behavioristische Ansatz vorwiegend die auf das Verhalten folgenden Konsequenzen in den Blick nimmt, betrachtet der bedürfnisorientierte Ansatz die auslösenden, hinter dem Verhalten liegenden Gefühle und Bedürfnisse des Kindes. Es wird davon ausgegangen, dass diese die Motivation für sein Verhalten sind und von dem Kind auf seine persönliche Art und Weise auf der Handlungsebene artikuliert werden.

Für die erziehenden Erwachsenen ist es daher vorrangig, aus den Verhaltensmustern des Kindes und dem Situationskontext empathisch die Gefühle und Bedürfnisse des Kindes zu erschließen und diese wohlwollend in die Kommunikation einzubringen.
Wird das Verhalten des Kindes als nicht akzeptabel betrachtet, zeigen sie ihm Möglichkeiten auf, wie es sein Bedürfnis auf eine für den Kontext passende Art und Weise befriedigen kann. Das Kind lernt daraus für die nächsten ähnlichen Situationen, wenn dies wertschätzend und verstehend kommuniziert wird.

Ein Missverständnis gilt es dabei auszuräumen: Der bedürfnisorientierte Erziehungsansatz verzichtet nicht auf das Lenken und Leiten des Kindes. Erziehung beinhaltet immer auch den Moment des Lernens, der Veränderung und Entwicklung, also des Führens.

In diesem Seminar werden folgende Fragen bearbeitet:

  • Was sind Bedürfnisse, was sind augenblickliche Wünsche? Wie kann ich sie erschließen?
  • Wie kann ich sie wohlwollend benennen?
  • Wie lenke und leite ich positiv in diesem Ansatz?
  • Wie setze ich das in Konfliktsituationen um?

Wir arbeiten mit Videoanalyse, interaktivem Vortrag , kleinen Übungen und Checklisten.

[users]

Datum, Uhrzeit: Di 12.05.2026, 09.00 – 16.00 Uhr
Ort: Online- Zoom Plattform
Referentin: Dipl.Päd. Hannelore Gens
Kosten: € 140,00
Weitere Informationen und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Die Sprache der Annahme: Brücken bauen statt Barrikaden!

Die Sprache der Annahme: Brücken bauen statt Barrikaden!

Mit unseren Worten können wir im Kontakt Brücken bauen oder Widerstand hervorrufen. Gerade in konfliktreichen Situationen möchten Kinder, Jugendliche und Erwachsene aber nichts anderes als angenommen zu werden. Die Sprache der Annahme ist deshalb mehr als nur ein Nicken. Es ist das Verstehen von Worten, Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen, das sich in einer wertschätzenden, positiven Wortwahl, dem annehmenden Tonfall und in der entsprechenden Körperhaltung  zeigt.
Wird ein Gegenüber auf diese Art und Weise in seinen Anliegen und Belangen gehört und gesehen,  kann es selbstbewusst und selbstsicher werden und  aktiv kooperieren.

In diesem Seminar wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

  • Wie baue ich Brücken in meiner Kommunikation, welche Rolle spielt die Körpersprache?
  • Wie spreche ich achtsam und verstehend?
  • Welche Sprachmuster wirken deeskalierend und erhalten die Beziehung?
  • Woran merke ich, dass ich wohlwollend geblieben bin?
  • Wie kann ich unangenehme Botschaften mit positiver Wortwahl kommunizieren?


In diesem Seminar wollen wir vor allem an praktischen Beispielen und mit einfachen Übungen arbeiten. Dabei spielt das eigene Erfahren der positiven Sprache eine große Rolle.
Theoretisch nehmen wir dabei Bezug auf die Modelle von GORDON, ROSENBERG und BIEMANS und arbeiten mit interaktivem Vortrag, Übungen in Partnerarbeit und Kleingruppen sowie  mit positiver Videoanalyse.

[users]

Wann: Di 09.06.2026, 9.00 -16.00 Uhr
Wer: Dipl.Päd. Hannelore Gens, VHT-Masterclass-Ausbilderin und Lehrsupervisorin (SPIN-DGVB)
Wo: Online, Zoom-Plattform
Kosten: € 140,00
Weitere Informationen und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

[info]

Für VHT-Weiterbildungskandidat*innen wird dieses Seminar als TPS „Kommunikationstheorie“ anerkannt.

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Warum arbeiten wir so wie wir arbeiten? – Lerntheoretische Grundlagen des VHTs (TPS Lerntheorien)

Warum arbeiten wir so wie wir arbeiten? – Lerntheoretische Grundlagen des VHTs (TPS Lerntheorien)

„Erst die Bilder, dann die Klient*in, dann der VHT-Coach, dann der Austausch, danach die  Verarbeitung durch die Klient*in und die positive Verstärkung und zum Schluss das gemeinsame Genießen“. Und das alles mit guter Basiskommunikation!“

Mit diesem Vorgehen sind wir in Rückschauen sehr erfolgreich, aber warum?

Wenn wir wissen, warum wir etwas tun, gehen wir bewusster mit der Methode um und können die einzelnen Schritte sorgfältiger planen und einsetzen.  Untersuchen wir  unser Tun darauf, welche Wirkung es hervorruft, sehen wir sehr deutlich, dass wir die Ergebnisse einiger der bekanntesten Lernforschungsmodelle  konsequent  anwenden.

In diesem TPS werden wir erfahren, dass sowohl das operante Konditionieren nach Skinner  als auch das Lernen am Modell von Bandura und das auf der Gestaltpsychologie basierende problemlösende Lernen durch Einsicht nach Wertheimer auch in Einzelheiten richtungsweisend sind.
Die neueren neurowissenschaftlichen Erkenntnisse belegen dies ebenfalls sehr eindrucksvoll. Sie untermauern unter anderem, warum wir nur mit positiven Bildern arbeiten und wie wir den Aufbau von Empathie durch Perspektivwechsel erreichen können.

Anhand von Videoausschnitten werden wir die Wirkung dieses Vorgehens auf die Klienten untersuchen und hören, wie diese ihren Lernprozess beschreiben.

Zielgruppe sind die Weiterbildungskandidat*innen von SPIN-DGVB,  für interessierte Nicht-VHTer*innen könnte es eine interessante Fortbildung sein!

[users]

Wann: Mo 15.06.2026  09.00 – 16.00
Wo: Online, Zoom-Plattform
Wer: Hannelore Gens, VHT Masterclass-Ausbilderin und Supervisorin (SPIN-DGVB)
Kosten: € 140,00
Weitere Informationen und Anmeldung: Hannelore Gens Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

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Workshop: Mit „Wenn-Dann-Plänen“ pädagogische Ziele sicherer erreichen

Workshop: Mit „Wenn-Dann-Plänen“ pädagogische Ziele sicherer erreichen

Wer kennt das nicht: Im Teamgespräch wurde vereinbart, mit einem Kind oder Jugendlichen auf eine bestimmte Weise umzugehen, um die pädagogischen Ziele zu erreichen. In der Hektik des Alltags passiert es dann, dass Sie zu sich sagen „Hier hätte ich es anwenden können, schade jetzt die Situation vorbei!“ und das ist wahrscheinlich nicht das letzte Mal, dass Sie sich das sagen.

Formulieren Sie im Team statt pädagogischer Ziele jedoch WENN-DANN-Pläne, beziehen Sie die auslösenden Situationen mit ein und haben einen konkreten Handlungsplan für das betreffende Kind, der Ihnen im pädagogischen Handeln Orientierung und Sicherheit gibt.

In diesem 3-stündigen Workshop wollen wir anhand von Praxisbeispielen üben, wie WENN-DANN-Pläne aufgestellt werden und Forschungsergebnisse heranziehen, die neben der persönlichen Erfahrung ihre Wirksamkeit belegen.

[users]

Wann: Di 23.06.2026, 15.00 -18.00Uhr
Wo: Online, Zoom-Plattform
Wer: Dip.Päd. Hannelore Gens, Remagen
Kosten: € 70,00
Weitere Informationen und Anmeldung:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Jede Beratung braucht einen Auftrag: Die Erarbeitung der Fragestellung beim VHT und anderswo

Jede Beratung braucht einen Auftrag: Die Erarbeitung der Fragestellung beim VHT und anderswo

Dieser Grundsatz bewahrt Fachkräfte davor, von vornherein in die Expertenrolle zu gehen und zu wissen „was für den Klienten gut und richtig ist“.  Beim VHT  gibt es dafür einen Begriff, der die direkte Übersetzung des niederländischen Wortes „hulpvraag“ darstellt: Die Hilfefrage. Sie gilt als Auftrag der Klient*in an den VHT-Professional, mit ihr gemeinsam Antworten zu entwickeln. Mittlerweile hat sich der Begriff Fragestellung eingebürgert.

Den Auftrag als persönlich formulierte Frage zu erarbeiten (z. B. „Was kann ich dafür tun, dass meine Kinder sich vertragen?“ ) und nicht als Statement („Ich will, dass meine Kinder sich nicht mehr zanken“ oder unspezifischer: „Meine Kinder zanken sich immer“ ), hat den Vorteil, dass deutlich wird, dass es Antworten (Lösungen) gibt, die es zu finden gilt und dass die eigene Aktivität im Wortlaut bereits enthalten ist.

Da die Fragestellung  auch für die weiteren methodischen Schritte im VHT eine wichtige Rolle spielt – sie ist z. B. der „Dreh- und Angelpunkt“ für die Auswahl der Bildsequenzen, ist es von großer Bedeutung, sie so zu formulieren, dass sie einerseits diese Funktionen auch erfüllen kann und die Klient*in sie andererseits als „roten Faden“ für die gemeinsame Arbeit versteht, an dem sie aktiv arbeitet.
In diesem TPS wird ein Stufenmodell zur präzisen und handlungsrelevanten Formulierung der Fragestellung vorgestellt, das sowohl die Perspektive der Klient*in als auch des VHT-Professionals berücksichtigt.

Übungen und die Arbeit an Bildmaterial kommen auch nicht zu kurz!

[users]

Wann: Do 17.09.2026, 09.00 – 16.00 Uhr
Wo: Online, Zoom-Plattform
Wer: Hannelore Gens, VHT-Masterclass-Ausbilderin und Lehrsupervisiorin (SPIN-DGVB)
Kosten: € 140,00
Weitere Informationen und Anmeldung: Institut Pro Potential, Hannelore Gens, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

[info]

Dieses Theorie-Praxis-Seminar (TPS)  ist für Weiterbildungskandidat*innen bei SPIN-DGVB gedacht, für interessierte externe Fachkräfte könnte es auch ein attraktives Fortbildungsangebot sein.

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